Neue Risiko-Bewertung für Blasinstrumente und Gesang notwendig

Dr. Volker Mader

Ab Montag soll eine neue Landesverordnung die nächste Stufe der Lockerungen regeln. Ein Stufenkonzept für die schrittweise Rückkehr zu öffentlichen Veranstaltungen ist bereits auf der Website der Landesregierung zu finden. Bisher wurden keine Aussagen über die Verbote von gemeinsamen Gesang und dem Spielen von Blasmusikinstrumenten im Innern öffentlich geäußert. Neueste Erkenntnisse aus den Studien der Universität Freiburg und der Bundeswehruniversität München legen aber nahe, dass sowohl beim Singen als auch beim Musizieren mit Blasinstrumenten die Tröpfchenverteilung im Raum nicht anders ausfällt als beim Sprechen.

"Das pauschale Verbot vom Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten ist vor dem Hintergrund der neu erschienenen Studien aus München und Freiburg nicht nachvollziehbar" resümiert Musikratspräsident Dr. Mader und appelliert an die Landesregierung bei der detaillierten Ausarbeitung der nächsten Verordnung die neuen Erkenntnisse zu berücksichtigen. "Jeder Schritt hin zu einer Normalisierung des Musiklebens hilft Profis wie Amateuren, sichert Einkommen und schafft Lebensqualität."

Video-Erklärung der Studie aus München

Zurück