Musizieren? Mit Sicherheit! (20.5.)

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Die strengen Beschränkungen in der Corona-Pandemie werden derzeit nach und nach gelockert. Doch was heißt das konkret für die Musik?

Zunächsteinmal gilt weiterhin die grundsätzlichen Regeln werden durch die Landesregierung aufgestellt, die Einzelfallentscheidungen treffen die Gesundheitsämter auf Kreisebene bzw. in den kreisfreien Städten.

Eine Übersicht der Regeln für Schleswig-Holstein finden Sie auf den Seiten der Landesregierung. Die seit dem 18. Mai gültige Verordnung ist hier veröffentlicht, dort finden sich auch Regelungen zu Veranstaltungen und in Bezug auf Blasinstrumente und Gesang. Die Kulturspezifischen Regelungen sind auf dieser Unterseite zusammengefasst.

Seit dem 4. Mai darf an Musikschulen wieder unterrichtet werden. Allerdings vorerst nur im Einzelunterricht und unter strengen Auflagen. Hier ist die Zusammenfassung der Auflagen einsehbar.

Verantwortungsvolles Musizieren auch in Gruppen zulassen!

"Erste Studien aus Berlin, München und Freiburg zeigen, dass Musizieren nicht per se hochriskant ist. In den Blick geraten sind insbesondere der Chorgesang und das Musizieren mit Blasinstrumenten. Ein pauschales Verbot führt an dieser Stelle aber nicht weiter - zu beachten sind neben der instrumentenspezifischen Verbreitung von Aerosolen insbesondere die Raumsituation. Kann genügend Abstand gehalten werden, wird unter freiem Himmel oder im fensterlosen Keller musiziert?" Dr. Volker Mader, Präsident des Landesmusikrates Schleswig-Holstein, resümmiert: "Hier ist der verantwortungsvolle Umgang der Musikerinnen und Musiker mit ihren Mitmenschen gefragt. Die landesseitig zu verfassenden Regeln sollten Raum für die lokale Verantwortung lassen."

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