Die "musikalische Grundschule" kommt in den Norden

15 Grundschulen aus Schleswig-Holstein sind dabei: das Projekt "Die musikalische Grundschule" der Bertelsmann-Stiftung kommt in den Norden.

"In einer Musikalischen Grundschule ist Musik ein Gestaltungselement für das gesamte Schulleben. Im Unterricht aller Fächer oder in der pädagogischen Arbeit im schulischen Ganztag wird musiziert, gesungen und getanzt. Es werden Gedichte vertont, Vokabeln gerappt, rhythmisch Zahlenreihen geübt, beim Tanzen gerechnet und geometrische Figuren erschlossen. Es wird durch Singen erfrischt oder mit Musik entspannt. Es werden Instrumente gespielt und aus Alltagsgegenständen gebaut. Es wird mit Klängen experimentiert, werden Klanggeschichten komponiert und Klanggärten gebaut. So und auch anders kommt Musik mit all seinen Facetten im gesamten Schulleben zum Einsatz. In allen Fächern, in fächerübergreifenden Projekten, in Pausen, vor Schulbeginn, zum Monatsende, zu allen Jahreszeiten, bei Schulfesten, in Lehrerkonferenzen und Elternabenden - einfach zu vielen Gelegenheiten. Und beteiligt ist die gesamte Schulgemeinschaft." Heißt es in der Projektbeschreibung.

Wie das an den Schleswig-Holsteinischen Schulen aussehen kann entwickeln die Schul-Teams in den kommenden zwei Jahren. Einen ersten Einblick gaben der Projektleiter Arne-Christoph Halle und die beiden extra dafür ausgebildeten Coaches vom IQSH am Montag den 9. Dezember in Kiel.

Die Initialzündung für die Ausdehnung des Projektes in den Norden gab der erste Ostsee-Kultur-Kongress, den das Nordkolleg Rendsburg und der Landesmusikrat im Sommer 2018 durchführten. Dort wurde das Projekt vorgestellt. Anschließende Gespräche zwischen Bildungsministerium und Landesmusikrat haben den Stein dann ins Rollen gebracht.

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