LMR begrüßt Festivalstudie
Der Landesmusikrat Schleswig-Holstein begrüßt die vom Deutschen Musikrat gemeinsam mit dem Deutschen Musikinformationszentrum (MIZ), der Bundesstiftung Livekultur und der Initiative Musik veröffentlichte Festivalstudie 2025. Die erstmals vorgelegten Daten belegen eindrucksvoll die kulturelle, gesellschaftliche und ökonomische Bedeutung von Musikfestivals in Deutschland – und geben wichtige Impulse für die Situation im Norden.
Die Festivalszene in Schleswig-Holstein ist vielfältig und vital. Sie ist aber insbesondere bei mittleren und kleinen Festivals auch permanent an der Grenze der finanziellen Überforderung. Hohes Engagement im Hauptamt und viel Ehrenamt bei den Unterstützer*innen der Festivals oder vielfach auch in der Verantwortung sind die Träger dieser Lebendigkeit.
Bundesweit stammen rund 25 Prozent der Festivaleinnahmen im Durchschnitt aus öffentlicher Förderung. In Schleswig-Holstein trifft dies bislang jedoch nur auf wenige Festivals zu. Damit besteht ein erheblicher Nachholbedarf, um die Vielfalt und Zukunftsfähigkeit der Festival-Landschaft im Land sicherzustellen.
Ökonomische Bedeutung und gesellschaftliche Labore
Die Studie weist einen bundesweiten Gesamtumsatz von rund 0,5 Milliarden Euro jährlich aus. Das Geld kommt vor allem den Unternehmen in den unmittelbaren Festivalregionen zugute – von Gastronomie und Hotellerie über Handwerk bis hin zu Transport und Dienstleistungen. „Festivals sind weit mehr als Kulturereignisse. Sie sind ein Wirtschaftsfaktor für ihre Umgebung und stärken gerade in ländlichen Regionen den lokalen Zusammenhalt“, erklärt Alexandra Ehlers, Präsidentin des Landesmusikrats Schleswig-Holstein.
Neben ihrer ökonomischen Wirkung sind Festivals auch gesellschaftliche Labore. Als Orte, an denen Utopien gelebt und neue Formen des Miteinanders erprobt werden, stoßen sie gesellschaftliche Transformationen an – von nachhaltigen Veranstaltungsformaten, über konsequent gelebte Inklusion bis zu innovativen Partizipationsmodellen.
Die Szene in Schleswig-Holstein
Die Festivalszene in Schleswig-Holstein ist vielfältig und vital. Sie ist aber insbesondere bei mittleren und kleinen Festivals auch permanent an der Grenze der finanziellen Überforderung. Hohes Engagement im Hauptamt und viel Ehrenamt bei den Unterstützer*innen der Festivals oder vielfach auch in der Verantwortung sind die Träger dieser Lebendigkeit.
Bundesweit stammen rund 25 Prozent der Festivaleinnahmen im Durchschnitt aus öffentlicher Förderung. In Schleswig-Holstein trifft dies bislang jedoch nur auf wenige Festivals zu. Damit besteht ein erheblicher Nachholbedarf, um die Vielfalt und Zukunftsfähigkeit der Festival-Landschaft im Land sicherzustellen.
Dank für belastbare Zahlen und Aussagen
„Wir sind sehr dankbar für diese Erhebung. Sie liefert erstmals eine solide Datengrundlage, auf deren Basis wir die Bedeutung von Festivals auch in Schleswig-Holstein noch klarer sichtbar machen und für bessere Rahmenbedingungen eintreten können“, so Alexandra Ehlers weiter.