ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen für Musikschullehrkräfte

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und deren Fachgruppe Musik sehen erhebliche Missstände bei den Beschäftigungsverhältnissen an den 21 öffentlichen Musikschulen in Schleswig-Holstein. Von 1200 Fachkräften seien über 800 als Honorarkräfte und damit ohne Sozialversicherungsanspruch und mit niedrigen Vergütungen beschäftigt.

ver.di fordert größere Unterstützung der Musikschulen durch die Landesregierung. Bundesweit bilde Schleswig-Holstein bei der Förderung der Musikschulen durch das Land mit das Schlusslicht.

„Wir brauchen ein Musikschulgesetz für das Land, in dem die flächendeckende musikalische Grundbildung sowie die Verzahnung mit Allgemeinbildenden Schulen und Kitas verankert und die stärkere finanzielle Ausstattung durch das Land verankert wird," fordert Peter Lohse von der Kreismusikschule Plön.

Die Fachgruppe Musik der Gewerkschaft ver.di ist Mitglied im Landesmusikrat Schleswig-Holstein und Teil des ver.di Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie im Norden. Medien- und Kulturschaffende sowie Beschäftigte aus dem Bereich industrieller Dienstleistungen werden in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern vertreten.

 

Peter Lohse, Foto: ver.di

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